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Interview Escher Dreigestirn Session 2018/19

Esch-Aktuell vom 31.08.2018

 

Bauer: Prinz, wo kommst Du eigentlich her und was machst Du so?

Prinz: Ich ben ene echte Kölsche Jung us Müllem (Köln-Mülheim). Seit 48 Jahren lebe ich in Esch. Weil mich das Escher Dorfleben mit all seinen Aktivitäten schon immer fasziniert hat, unterstütze ich auch die Dorfgemeinschaft seit sechs Jahren aktiv. Und Du, Bauer?

Bauer: Ich komme aus dem „Pott“ (Ruhrgebiet)und bin in Essen geboren und aufgewachsen. Durch den Job (Marketing & Werbung) habe ich meine Frau kennengelernt, eine waschechte Kölnerin, die mich vor 22 Jahren nach Köln „gelockt“ hat. Jungfrau, Du bist doch auch „Immi“, oder?

Jungfrau: Stimmt, ich komme sogar aus einem ganz anderen Bundesland und bin eigentlich Badener. Aber jetzt lebe ich ja schon seit über 13 Jahren hier in Esch und engagiere mich auch gerne für die Belange unseres Dorfes. So bin ich seit 2 Jahren im Vorstand der Dorfgemeinschaft und war auch schon als Fussi-Trainer beim SV Auweiler-Esch aktiv.

Bauer: Du musst einen guten Trainerkollegen gehabt haben, schließlich habt Ihr ja mehrere Pokale gewonnen.

Jungfrau: Prinz, Du bist doch auch als Trainer unterwegs.

Prinz: Jo, ich bin seit 34 Jahren als Spieler bzw. Trainer im Badmintonbereich, auch beim SV Auweiler-Esch, aktiv und hab da im Laufe der Zeit auch verschiedene Ämter bekleidet. Bauer, wie schaut’s bei Dir aus?

Bauer: Fast 20 Jahre lebe ich nun in Esch und finde es fantastisch hier. Ich bin ja wie Ihr beiden auch Mitglied in der Dorfgemeinschaft und packe da an, wo ich gebraucht werde. Mit der Jungfrau zusammen werden wir beim nächsten Dorffest dem Zapfhahn alles abverlangen. Liebe Escherinnen und Escher, kommt doch gerne vom 07. – 09. September zum Dorffest auf den Kirchplatz an der Martinusstraße und bringt Kind und Kegel mit.

Jungfrau: Mensch, Stefan, erzähl doch mal, wie Du zum Prinzenamt gekommen bist!

Prinz: Als „Kölner Jung“ liegt es in der Natur der Sache, im Karneval aktiv zu sein! Und tief im kölschen Herz keimte schon immer der stille Wunsch, vielleicht irgendwann in einem Dreigestirn zu stehen. So brauchte ich nicht lange nachdenken, als ihr zwei mich gefragt habt, ob wir die nächste Session nicht zusammen stemmen wollen. Dass ich nun sogar der Escher Prinz sein darf, ist natürlich eine ganz besondere Ehre für mich!

Prinz: Stefanie, warum wolltest Du denn unbedingt Jungfrau werden?

Jungfrau: Ich sag nur: 85 C. Und was sagt der Bauer?

Bauer: Einer muss es ja machen. Im Ernst, unsere Motivation liegt ja darin begründet, dass es seit der Session 2014/2015 kein Dreigestirn mehr gab. Und wenn wir 3 sicherlich auch Defizite im Kölsch schwade (nicht zu verwechseln mit süffele) haben, so wollen wir doch alles für eine jecke und tolle Session geben.

Prinz: Was denn so?

Jungfrau: Erstmal ein tolles Motto: „Esch kütt, wie et kütt“, und dazu haben wir ein nettes Lied eingesungen, das unser schönes Esch hochleben lässt. Und der Prinz „singt“ selbstverständlich auch.

Prinz: Ja, ja, macht Ihr Eure Witze. Auch wenn ich sicher keine Gesangskanone bin, habe ich es zumindest versucht. Und wir sind ja ein Team und stonn zosamme. Darauf nochmal 3 Kölsch.

Bauer: Für mich auch!! Und ich teile ja das Schicksal des Prinzen: Wilma hätte Stefan und mich nie bei ihren Pänz singen lassen. Aber erste mit Insidern geteilte Kostproben haben ein erstaunlich positives Echo hervorgerufen.

Prinz: Uraufführung ist übrigens im Rahmen unserer öffentlichen Proklamation am 17.11.2018 ab 20:11 Uhr in der Pausenhalle der Escher Grundschule. Da werden wir uns gerne vorstellen und u.a. die Lieder zum Besten geben. Der Eintritt ist frei und wir würden uns sehr über eine „volle Hütte“ freuen. Und gegen Spenden hätten wir nichts einzuwenden.

Bauer: Spenden?

Jungfrau: Secher dat. Denn wir haben ja das Ziel, am Ende der Session einen möglichst stattlichen Betrag für ein tolles Projekt hier in Esch spenden zu können. Dafür haben wir übrigens auch ein Konto eingerichtet bei der ING DIBA

(Kontoinhaber: Stefan Häuser/IBAN DE66500105175425229183).

Prinz: Und man/frau kann uns ja auch gerne für entsprechende Anlässe „buchen“.

Bauer: Natürlich tragen wir aber unsere Kosten für die Session selbst.

Prinz, sag doch mal was über unser Grillfest für die Fründe des Dreigestirns.

Jungfrau: Aber erst nochmal 3 Kölsch, ist ganz schön trocken hier…

Prinz: Guter Punkt, ein Dreigestirn ohne UnterstützerInnen ist natürlich total aufgeworfen. Schließlich müssen wir von A nach B kommen, die Musik muss laufen, die Jungfrau muss geschminkt und auf’s Klo begleitet werden, der Prunkwagen muss geschmückt und beladen werden und, und, und… und damit es kein Stress wird, wäre es toll, wenn möglichst viele helfen würden.

Bauer: Bisher haben wir ja auch schon fast 20 Fründe, die bereits zugesagt haben. Und wir alle treffen uns am 02.09.2018 um 16 Uhr bei der Jungfrau im Garten. Wer noch dabei sein möchte, meldet sich bitte bei uns, am einfachsten über unsere Homepage: Dreigestirn.Esch.Koeln

Nicht vergessen: Esch kütt, wie et kütt. Wir sehen uns in der Session!

 

Kölner Stadtanzeiger vom 28.08.2018

Bericht und Bilder von Bernd Schöneck

 

Escher Dreigestirn produziert mit Bürgern im Ort einen Clip zum Sessionslied

Rund zehn Mitstreiter aus dem Veedel sind bei der Szene auf dem Edeka-Parkplatz mit dabei; hier die Einsatzbesprechung für den Dreh.

Rund zehn Mitstreiter aus dem Veedel sind bei der Szene auf dem Edeka-Parkplatz mit dabei; hier die Einsatzbesprechung für den Dreh.

Entlang der Frohnhofstraße war am Donnerstagnachmittag einiges in Bewegung. Ein kleines Kamerateam, viele Menschen auf den Beinen, und sogar ein Dreigestirn in vollem Ornat – und das mitten im Spätsommer. Erstmals seit vier Jahren hat Esch in der kommenden Session wieder ein Trifolium – und die drei haben sich viel vorgenommen. Zur Einstimmung produzieren die künftigen jecken Regenten ein Video zum selbst geschriebenen Mottolied „Esch kütt wie et kütt“ – gemeinsam mit Bürgern, die als Komparsen agierten.

Drehorte sind das Bistro Miró – das zugleich die Hofburg des Trios ist – die Bäckerei Kraus und auch der Edeka Kausemann. Nach einer jecken Runde mit großem Hallo und Alaaf über den Markt bespricht sich das Team mit allen Mitwirkenden auf dem Parkplatz und stimmt schon mal das Mottolied an. Für die Video-Szene, in der die drei den Zebrastreifen an der Weilerstraße überqueren, stoppen die Helfer kurz mit dem Bauern-Dreschflegel als Schranke den Verkehr. Doch niemand ist verstimmt; Autofahrer hupen grüßend und winken dem Jecken-Trio.

Jungfrau Stefanie (Stefan Häuser), Prinz Stefan II. (Rieck) und Bauer Manfred (Kluge) in ihrer Hofburg, dem Bistro Miró

Jungfrau Stefanie (Stefan Häuser), Prinz Stefan II. (Rieck) und Bauer Manfred (Kluge) in ihrer Hofburg, dem Bistro Miró

„Nach vier Jahren ohne Dreigestirn wurde es mal wieder Zeit“, so Bauer Manfred Kluge (50). Seit März wissen die drei, dass sie in der Session gemeinsam amtieren werden. „Inzwischen gewöhnen wir uns langsam ans Ornat“, ergänzt der 53-jährige Prinz Stefan II. (Rieck). Alle drei sind Mitglied der Dorfgemeinschaft „Greesberger“ Esch um die Vorsitzende Ursula Rändel. Sie sind für Veranstaltungen buchbar und tragen alle Kosten selbst; die Erlöse wollen sie für einen guten Zweck im Stadtteil spenden. In den vergangenen Wochen hatten die drei zum „Teambuilding“ eine Rundreise durch Europa gemacht. „Selbst in Spanien, im baskischen Bilbao, war es nicht so heiß wie derweil hier“, erzählt die 52-jährige Jungfrau Stefan(ie) Häuser.

Als gebürtigem Kölner fiel Stefan II. die Rolle des Prinzen zu. „Und ich bin Bauer geworden, weil ich keine Strumpfhosen tragen wollte“, sagt Manfred Kluge scherzend, der ursprünglich aus Essen stammt, aber seit 20 Jahren in Esch lebt.

Die holde Jungfrau wiederum ist gebürtig aus Baden-Württemberg, lebt nun aber schon seit 30 Jahren in Nordrhein-Westfalen davon 13 in Köln. „Ich hatte aber schon als Kind ein Heinz-Flohe-Trikot, FC-Fan war ich immer.“ Und was noch wichtiger ist: Sie verbindet die Liebe zum Veedel . „Es ist einfach schön hier. Wir haben den Escher See, ein reges Dorfleben mit zahlreichen Aktivitäten und Festen – und sind nur zwölf Minuten vom Dom entfernt.“ Für das Mottolied hatten sie sich mehrere Vormittage in ein Tonstudio in Lindweiler begeben. „Wir durften nicht eher raus, bis weißer Rauch aufstieg und wir die Aufnahme zusammen hatten.“

Die Sessionshymne, mit Uraufführung beim Grillfest für das Dreigestirn-Helferteam am Sonntag, 2. September, ist – so viel sei schon verraten – zur Melodie von Axel Fischers Schlager „Amsterdam“ eine Hommage ans Leben in Esch, das die Einkaufs-, Ausgeh- und Freizeitmöglichkeiten sowie den Gemeinschaftsgeist im Veedel feiert. Das Video, das am 8. September weitergedreht wird, wird am 17. November um 20.11 Uhr in der Grundschule Martinusstraße uraufgeführt. Na dann schon mal Esch Alaaf!

dreigestirn.esch.koeln

 

Buchungen

Das Dreigestirn kann für alle Events, Geburtstage, Feiern, Partys, Veranstaltungen…angefragt werden. Für unser Kommen erwarten wir eine Spende, die wir nach der Session einem caritativen Zweck in unserer Umgebung zu führen werden!

 

Weiberfastnacht im Escher Zelt

 

      Die Ornatsanprobe

               

Sitzt auch alles??                                Der Prinz

 

               

Bauer Manfred                       Jungfrau Stefanie

 

              

Passt doch!!                          Bauer und Prinz

 

 

               

Wo ist der Bauer??                      DG und Schneider

 

 

Queen Mum aus Esch